Tätigkeiten

Allicin aus Knoblauch inhibiert das essentielle bakterielle Enzym DNA Gyrase, ein häufiges Ziel medizinischer Antibiotika

Oktober 13, 2022
Für nicht-fachkundige Leser wird empfohlen, zuerst einen Blick auf unseren Artikel „Auf die Größe kommt es an – die Notwendigkeit der Umstrukturierung von DNA“ zu werfen. Dort werden die Hintergründe erläutert, warum das Verpacken und Entpacken von DNA ein lebenswichtiger Prozess ist. Hierzu wird die DNA-Größe des Bakteriums

Botanik-Tagung

September 27, 2022
At this year’s botanical meeting, hosted by the German Botanical Society (www.deutsche-botanische-gesellschaft.de) at the University of Bonn, our chairman Dr. Martin Gruhlke gave a lecture on “Thioallylation as the basis for the physiological effect of allicin in garlic” and was

Auf die Größe kommt es an – die Notwendigkeit der Umstrukturierung von DNA

September 13, 2022
Summary The following article introduces the importance of DNA size management due to limited cellular space, as it is demonstrated with the DNA and cell size of the Escherichia coli bacterium. The very principles of DNA packaging are discussed using

Neues leistungsfähiges analytisches Verfahren macht den Geruch von Knoblauch und anderen Pflanzen sichtbar

August 24, 2022
Wenn man etwas untersucht, kann die Untersuchungsmethode die Ergebnisse verzerren. Dies ist ein Problem in vielen Forschungsansätzen

The uncertain future for many Scientists and the non-profit organization as a link between public and private sector research

Juli 13, 2022
Damit unsere Vision von GENAWIF Wirklichkeit werden kann ist es wichtig, mit allen Interessensgruppen Kontakt zu pflegen, zu reflektieren und deren Bedürfnisse und Meinungen zu erfahren.

Teilnahme am Kongress Food Bioactives and Health in Parma

Juni 27, 2022
Dr. Martin Gruhlke, Vorsitzender von GENAWIF e.V., nahm am 3. Food Bioactives and Health Kongress in Parma, Italien teil. Dort präsentierte er die Arbeiten zur Thioallylierung von Proteinen durch Allicin aus Knoblauch.

Unterstützung durch die Aachener Bank

Juni 15, 2022
Die Aachener Bank e.G. unterstützt die wissenschaftliche Arbeit von GENAWIF e.V. in Form einer Spende an unseren Verein.

Das Institut für Pflanzenphysiologie an der RWTH Aachen und die Ereignisse, die zur Gründung von GENAWIF führten

April 27, 2022
Die Gründung von GENAWIF ist eng mit der Geschichte des Instituts für Pflanzenphysiologie der RWTH Aachen verknüpft.

Der Verein

Wer sind wir?

Wir sind Wissenschaftler mit vielen Jahren Erfahrung auf dem Gebiet Naturstoffe und Aufklärung von Wirkungsmechanismen. Um diese Kompetenzen und Erfahrungen zu bündeln und sie in der Praxis zur Anwendung zu bringen, haben wir GENAWIF gegründet.

Team

Was ist unser Anliegen?

Wir sind davon überzeugt, dass die Erforschung von Natur- und Wirkstoffen, insbesondere im Hinblick auf ihre Wirkung auf Zellen und Organismen, eine vertiefte Aufmerksamkeit sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Wissenschaft benötigt. Sowohl potenzielle Gefährdungen durch chemische Verbindungen, die möglicherweise noch nicht geklärt sind, als auch neuartige und überraschende Anwendungen von Natur- und Wirkstoffen erfordern eine kompetente und innovative Sichtweise. Basierend auf dem Verständnis der biologischen Wirksamkeit und der Kenntnis chemischer Eigenschaften können wir neue Anwendungen erforschen und so Projekte gemeinsam mit Partnern realisieren. Dadurch können wir zu nachhaltigem Wirtschaften, neuen Arbeitsplätzen, Versorgungssicherheit durch die Landwirtschaft und neuen Ansätzen zur Behandlung von Krankheiten in der Human- und Veterinärmedizin beitragen.

Allicin

Wie gehen wir die Herausforderungen an?

Durch die Organisation als gemeinnütziger Verein ist es unser Ziel, nicht gewinnorientiert, sondern lösungsorientiert zu arbeiten. Dazu ist die Vernetzung und Information der Öffentlichkeit sowie von Experten, Wissenschaftlern und politischen Entscheidungsträgern wichtig. Darüber hinaus möchten wir unsere Erfahrung und Expertise durch Beratung und Auftragsforschung zur Verfügung stellen, um in Kooperation mit lokalen, nationalen und internationalen Akteuren eine Basis für die Durchführung eigener Forschungsprojekte vorzubereiten und durchzuführen. Aufgrund unserer körperschaftssteuerbefreiten Organisations-form haben wir Zugang zu privaten und öffentlichen Forschungsgeldern, können aber durch den wirtschaftlichen Teil unserer Arbeit (Beratung, Training, Veranstaltungen etc.) selbst einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung unserer Vision leisten.

Library

Martin Gruhlke
Vorstand
Dr. Martin Gruhlke
 
Martin Gruhlke, geb. 1983 in Heidelberg, studierte Biologie mit den Schwerpunkten Pflanzenphysiologie und Biochemie an der RWTH Aachen. Bereits in seiner Diplomarbeit setzte er sich mit der antimikrobiellen Wirkung von Allicin aus Knoblauch auseinander, was er in seiner Promotions- und Postdoc-Zeit an der RWTH fortsetzte. Das Interesse, Naturstoffe hinsichtlich ihrer zellulären Wirkweise zu erforschen und die Erkenntnisse daraus für eine Anwendung in Landwirtschaft und Medizin ließ ihn anregen, die Gesellschaft für Natur- und Wirkstoffforschung zu gründen.

Jana Foerster
Finanzverwaltung
Dr. Jana Foerster
 
Jana Foerster, geb. 1987 in Wolgograd/Russland, hat Biowissenschaften (B. Sc.) an der TU Kaiserslautern und anschließend Biologie mit dem Schwerpunkt Pflanzenwissenschaften (M. Sc.) an der RWTH Aachen studiert.
Nach ihrer Masterarbeit über eine Proteomanalyse des allicin-resistenten Bakteriums Pseudomonas setzte sie ihre Arbeiten in der Arbeitsgruppe von Prof. Slusarenko an der RWTH Aachen als Doktorandin fort und forschte an der antimikrobiellen Wirkung von Allicin aus Knoblauch auf lungenpathogene Bakterien und untersuchte anhand eines neu entwickelten Lungenmodells, ob die medizinische Behandlung der Lungeninfektionen mit Allicin im Prinzip möglich ist.
Seit der Promotion (2020) nahm sie an versch. Fortbildungen, Projekt- und Qualitätsmanagement und Clinical Data Management, teil. 

Jan Borlinghaus
Wissenschaftlicher Beirat
Dr. Jan Borlinghaus

Jan Borlinghaus, geb. 1985, hat 2005 an der RWTH Aachen mit dem Studium der Diplom-Biologie begonnen. Die Diplomarbeit (2012) am Lehrstuhl für Pflanzenphysiologie hat er im Bereich Pflanzenwissenschaften abgeschlossen, wo er eine Leidenschaft für Molekularbiologie entwickelte.
Anschließend folgte die Promotion im gleichen Institut mit einer molekularbiologischen Fragestellung über die Resistenz-mechanismen eines allicin-resistenten Bakteriums Pseudomonas.
Seit 2019 ist Jan als Postdoc weiter an offenen Fragestellungen rund um den Naturstoff Allicin beteiligt, sein Interesse hat sich aber auch auf synthetische Biologie und Bioassays unter Verwendung der Bäckerhefe (Saccharomyces cerevisiae) als Modellorganismus verlagert.


Michael Ries
Öffentlichkeitsarbeit
Michael Ries
 
Michael Ries, geb. 1993 in Schweinfurt, begann 2012 sein Biologie-Studium an der Universität Erlangen-Nürnberg. Die Studienschwerpunkte lagen auf Pharmazeutischer Biologie und Biotechnologie. In seiner Bachelor-Arbeit forschte er an dem Syntheseweg von Cardenoliden im Fingerhut, welche heutzutage noch Verwendung in der Medizin finden.
Nach seinem B.Sc.-abschluss (2016) wechselte Michael an die RWTH Aachen, wo er im Institut für Pflanzenphysiologie im Rahmen eines Forschungspraktikums unter Jan Borlinghaus Einblick in die Pflanzenwissenschaften gewann. Im Rahmen seiner Masterarbeit am gleichen Institut Biologie III entwickelte er ein auf Luciferase-basierendes Messsystem in Bäckerhefe (S. cerevisiae).
Nach seinem M.Sc.-Abschluss (2020) wechselte er dann zu einer Biotechnologie-Firma in Monheim/Rhein, um dort das Marketing zu übernehmen. Aufgrund seiner erfolgreichen Arbeitsweise konnte er mittlerweile drei weitere Mitarbeiter zur Unterstützung im Marketing hinzugewinnen.

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