{"id":469,"date":"2021-07-01T09:04:00","date_gmt":"2021-07-01T09:04:00","guid":{"rendered":"https:\/\/genawif.com\/?post_type=news&#038;p=469"},"modified":"2022-07-18T07:01:28","modified_gmt":"2022-07-18T07:01:28","slug":"review-of-eight-months-with-bioboosterr","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/genawif.com\/de\/news\/review-of-eight-months-with-bioboosterr\/","title":{"rendered":"R\u00fcckblick auf acht Monate Zusammenarbeit mit dem Innovation- und Start-Up Accelerator BIOBoosteRR"},"content":{"rendered":"<p>Im Oktober 2020 haben wir unsere Zusammenarbeit mit BIOBoosteRR begonnen, die zun\u00e4chst bis Juni 2021 geplant war. Wir m\u00f6chten die Gelegenheit nutzen, auf diese gemeinsame Zeit zur\u00fcck zu blicken. Um das Ganze in einen Kontext zu setzen, braucht es noch etwas Hintergrund, was BIOBoosteRR eigentlich ist. Ganz grob gesagt handelt es sich hierbei um ein Accelerator-Programm, das durch Beratung Innovationen aus der Forschung in eine wirtschaftliche Anwendung bringt (<a href=\"https:\/\/www.biooekonomierevier.de\/gruenden_mit_bioboostrr\">https:\/\/www.biooekonomierevier.de\/gruenden_mit_bioboostrr<\/a>). Das Programm ist eine Kooperation zwischen der vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) gef\u00f6rderten Strukturwandelinitiative Bio\u00f6konomieREVIER, welche vom Forschungszentrum J\u00fclich aus koordiniert wird, und der K\u00f6lner Unternehmensberatung compreneur GmbH (<a href=\"https:\/\/compreneur.de\/\">https:\/\/compreneur.de\/<\/a>). Die Strukturwandelinitiative verfolgt im Kontext der Beendigung der Braunkohlef\u00f6rderung im Rheinischen Revier das Ziel, eine Modellregion f\u00fcr nachhaltige Bio\u00f6konomie zu entwickeln. In einer nachhaltigen Bio\u00f6konomie werden biobasierte Rohstoffe, wie z.B. pflanzliche oder tierische Reststoffe, wirtschaftlich verwertet und in ein kreislauforientiertes Wirtschaftssystem eingef\u00fchrt. Der wirtschaftliche Wandel in der Braunkohleregion bietet daher die Chance, durch neue Gesch\u00e4ftsmodelle und Innovationen solche alternativen Wirtschaftsformen mit neuen Arbeitspl\u00e4tzen zu schaffen, was durch Programme wie z.B. BIOBoosteRR unterst\u00fctzend vorangetrieben wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufmerksam wurden wir auf BIOBoosteRR durch einen Besuch im Forschungszentrum J\u00fclich (https:\/\/www.fz-juelich.de\/portal\/DE\/Home\/home_node.html, FZJ) im Sommer 2020, wo wir uns unter anderem mit Prof. Ulrich Schurr und mit Dr. Christian Klar (Institut Pflanzenwissenschaften IBG-2), den Initiatoren der Koordinierungsstelle Bio\u00f6konomieREVIER, austauschen konnten. Wir haben bei dieser Gelegenheit GENAWIF e.V. vorgestellt - und gemeinsam \u00fcber Ideen f\u00fcr die Weiterentwicklung von GENAWIF diskutiert. Hierbei erfuhren wir dann von BIOBoosteRR.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Herbst 2020 hatten wir dann das erste telefonische Gespr\u00e4ch mit dem Betriebswirt Ingmar Stock und dem Biologen Niklas Hielscher aus dem BIOBoosteRR-Programm, um gemeinsam auszuloten, wie der Booster GENAWIF e.V. unter die Arme greifen k\u00f6nnte. Die Konstellation von betriebswirtschaftlicher und naturwissenschaftlicher Expertise war f\u00fcr uns nat\u00fcrlich optimal. Nachdem wir uns auf die Rahmenbedingungen geeinigt hatten, wie eine Zusammenarbeit aussehen k\u00f6nnte, haben wir uns zweimal im Monat getroffen, um einen Plan f\u00fcr die kurz-, mittel- und langfristige Entwicklung des Vereins abzustecken, und welche Arbeiten zum Erreichen der verschiedenen Ziele umgesetzt werden m\u00fcssten. Hierrunter fielen z.B. selbstgesteckte Ziele wie eigene digitale Events, ein Konzept zur Finanzierung und Durchf\u00fchrung unserer Forschungsideen, und nat\u00fcrlich auch Mittel und Wege, GENAWIF e.V. auf wirtschaftlich unabh\u00e4ngige Beine zu stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die regelm\u00e4\u00dfigen Treffen haben einen wichtigen und sehr hilfreichen Aspekt von BIOboosteRR ausgemacht, denn wir wollten zu diesen Treffen nat\u00fcrlich stets neue Erfolge und Entwicklungen vorweisen. Ein passender Vergleich w\u00e4re wahrscheinlich, dass man sich selbst vornehmen kann, regelm\u00e4\u00dfig joggen zu gehen, aber wenn man zum Joggen mit einem Partner verabredet ist, dann ist die Motivation zum Joggen viel gr\u00f6\u00dfer aufgrund der Mitverantwortung, die man f\u00fcr den jeweils anderen tr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt war der Vernetzungscharakter. Unser Verein ist durch Natur- und Wirkstoffe thematisch breit gef\u00e4chert, was zu vielen verschiedenen Ankn\u00fcpfungspunkten mit der freien Wirtschaft oder mit der akademischen Forschung f\u00fchrt. BIOBoosteRR konnte durch sein Netzwerk stets potentielle Partner aus der Wirtschaft oder der Akademie f\u00fcr unsere Ideen oder laufenden Projekte vorschlagen und bot sich gleichzeitig als Vermittler zur Kontaktaufnahme an. Auf der anderen Seite waren wir sehr gl\u00fccklich, selbst neue Kontaktm\u00f6glichkeiten und Erfahrungen zu vermitteln, wie z.B. zu dem Co-Working Space LabAix in Aachen, dem FutureLab Aachen oder zu der Zusammenarbeit mit der Redaktion von Quarks &amp; Co.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterhin haben wir auch viel aus betriebswirtschaftlicher Sicht gelernt, z.B. als wir zusammen mit BIOBoosteRR Business-Modelle f\u00fcr den Verein oder f\u00fcr spezifische Gesch\u00e4ftskonzepte des Vereins entwickelt haben. Nat\u00fcrlich sind wir als Gemeinn\u00fctziger Verein, der nicht gewinnorientiert agiert, kein klassisches Start-Up, dennoch gibt es wirtschaftliche Aspekte, die der Verein ber\u00fccksichtigen muss, wenn es um die Entwicklung finanzieller Unabh\u00e4ngigkeit geht.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die anregenden Gespr\u00e4che in einer vertrauensvollen Arbeitsatmosph\u00e4re und f\u00fcr die professionelle Beratung, die wir zum jetzigen Zeitpunkt seit mittlerweile acht Monaten genie\u00dfen d\u00fcrfen, m\u00f6chten wir uns bei BIOBoosteRR bedanken, und insbesondere bei Ingmar Stock, Niklas Hielscher und Carlotta Muhle, welche zwischendurch die Nachfolge von Niklas angetreten hat. Umso mehr hat es uns gefreut, dass BioBoosteRR \u00fcber den Juni 2021 hinaus bis zum Ende des Jahres 2021 verl\u00e4ngert wurde, und wir dadurch unseren gemeinsamen Weg noch ein St\u00fcckchen l\u00e4nger zusammen bestreiten konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Jan Borlinghaus, 01.07.2021<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Oktober 2020 haben wir unsere Zusammenarbeit mit BIOBoosteRR begonnen, die zun\u00e4chst bis Juni 2021 geplant war. 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